Innovationen bieten Chancen, ländliche Regionen wirtschaftlich und ökologisch zu stärken und das Wohlbefinden der Menschen vor Ort zu steigern. Die 36. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Agrarökonomie (ÖGA) stellte die Potenziale und Risiken von Innovationen in der Agrarwirtschaft in den Mittelpunkt.
Die thematische Einführung erfolgte durch drei Plenarreferate. Inge van Oost (Active Senior Expert AKIS coordination, Belgien) skizzierte das Erbe des EIP-AGRI (europäische Innovations Partnerschaften im Agrarsektor) und ging auf grundlegende Fragen der Zukunft der europäischen Agrarpolitik ein. Robert Finger (ETH Zürich, Schweiz) zeigte Potenziale und Perspektiven digitaler Innovation in der Landwirtschaft auf. Frauen als Innovatorinen und die dafür benötigten Rahmenbedingungen wurden abschließend von Theresia Oedl-Wieser (Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen, Österreich) erörtert.
Die Konferenz wurde mit einer gemeinsamen Exkursion zum Agro Innovation Lab des Raiffeisen Warenverbunds, dem Wiesner Bauer Hof und dem Weingut Christ im Weinviertel beendet.
Weitere Informationen zur Tagung gibt es auf der Webseite der ÖGA. Dort steht auch der Tagungsband zum Download bereit.