Die Zukunftskonferenz zählt mittlerweile zu den Fixpunkten im Veranstaltungskalender der BOKU. Mit Schwerpunkt auf globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und nachhaltige Produktionsabläufe informiert die Konferenz jedes Jahr ein breites Publikum und bietet eine Plattform zum Austausch.
Im Vordergrund stand die Vernetzung und Förderung von Innovationen zur Schließung von Stoffkreisläufen über wissenschaftliche Disziplinen und Forschungsfelder hinweg. Das langfristige Ziel ist es, eine resiliente und nachhaltige Bioökonomie zu etablieren.
Hermine Mitter nahm an der Diskussion “Chancen und Risiken erneuerbarer Rohstoffe” teil. Ron Milo (Systembiologe) führte mit einer Keynote über die wachsende “anthropogene Biomasse” und potenzielle Zukunftstechnologien in das Thema ein. Die Diskussion wurde von Barbara Stöckl moderiert. An der Podiumsdiskussion nahmen außerdem teil: Karlheinz Erb (Institut für Soziale Ökologie, BOKU), Thomas Rosenau (Institut für Chemie nachwachsender Rohstoffe, BOKU) und Marion Huber-Humer (Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft, BOKU).
Das "Cluster of Excellence – Circular Bioengineering" war als thematischer Gestalter der Konferenz stark durch eine Vielzahl an Forschenden vertreten. Zusätzlich wurde die Zusammenkunft in Wien genutzt, um Austausch zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen zu ermöglichen und neue Kollaborationen anzuregen. So nahmen Hermine Mitter und Antonia Knapp an den zwei darauffolgenden Tagen am jährlichen Cluster-Treffen teil. Abgerundet wurde die Konferenz vom künstlerischen Werk „A Metabolic Guide to Space Survival“ von Kristina Pulejkova.
Einen Überblick über das Programm, Aufzeichnungen der Vorträge der Zukunftskonferenz und weitere Informationen sind auf der Webseite der BOKU zu finden.