Über das Projekt
Die klimabedingten Veränderungen haben auf regionaler Ebene unterschiedliche Auswirkungen auf Gesellschaften, Ökosysteme und die lokale Wirtschaft. Die EU hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Um den Prozess zur Klimaneutralität in den Regionen erfolgreich umzusetzen, braucht es ein systemisches, ortsbezogenes Verständnis dieses Wandels.
Bisherige Forschungen in diesem Bereich haben sich auf einzelne Sektoren oder Verwaltungsgrenzen konzentriert. Die Wechselwirkungen über diese Grenzen hinaus wurden unzureichend untersucht und die daraus resultierenden politischen Leitlinien blieben bisher uneinheitlich.
Das Projekt ReCoCliN will diese Lücken schließen, indem es fundiertes, evidenzbasiertes Wissen über die systemischen und territorialen Dimensionen von Klimaneutralität generiert.
Die Ziele des Projektes sind:
- Qualitative und quantitative Beschreibung und Analyse vergangener Trends und des aktuellen Stands der Klimaneutralität auf regionaler Ebene.
- Identifizierung von Wissenslücken, die geschlossen werden müssen, um die Klimaneutralität auf regionaler Ebene zu fördern.
- Erforschung und gemeinsame Erarbeitung von Entwicklungspfaden hin zur Klimaneutralität.
- Stärkung der Kapazitäten von politischen Entscheidungsträger:innen im Bereich der territorialen Entwicklung.
Das internationale Consortium besteht neben der Universität Graz aus Cambridge Econometrics, Spatial Foresight, BBSR, Prognos und Demos Helsinki. Finanziert wird das Projekt vom European Observation Network for Territorial Development and Cohesion (ESPON).
Projektkontakt
Univ.-Prof. Dr. Hermine Mitter
+43 316 380 - 7405
Institut für Umweltsystemwissenschaften
Merangasse 18/1
8010 Graz
https://nachhaltigkeit-klimawandel.uni-graz.at/de/ueber-uns/univ.-prof.-dr.-hermine-mitter/